Kleine Klosterchronik Paradiese

1251

Der Kölner Ordensprovinzial der Dominikaner, Johannes Teutonicus, regt den 1230 gegründeten Soester Dominikanerkonvent "Zum heiligen Kreuz" dazu an, in der Nähe von Soest ein Frauenkloster des Ordens zu gründen. Im gleichen Jahr schenkt Otto von Tecklenburg seinen in Alvoldinchusen liegenden Hof als Basis für den neuen Konvent.

1252

Der Erzbischof von Köln, Konrad von Hochstaden, genehmigt am 25. Juli den Bau des Dominikanerinnenklosters in Alvoldinchusen, das unter das Patronat der Gottesmutter gestellt werden soll.

1253

Ritter Heinrich von Alvoldinchusen übergibt dem neuen Dominikanerinnenkonvent mit Genehmigung seines Lehnsherren Theodor von Honrode seinen Haupthof in Alvoldinchusen. Prior Godefrid des Soester Dominikanerklosters kleidet die ersten Nonnen ein. Zum ersten Mal wird in den Urkunden der Name Paradyso erwähnt.

1253

Arnold von Wiederbrück zieht als „Konverse“ (Laienbruder) mit Frau und zwei Töchtern in Paradiese ein und übernimmt die Aufgabe des Revisors (Verwalter). Seine Frau Kunigunde wird die erste Priorin. Arnold errichtet die ersten Klostergebäude und die erste Klostermauer.

1255

Als neuer Provinzialprior der deutschen Ordensprovinz der Dominikaner nimmt Albertus Magnus im Februar die Professgelübde der Paradieser Nonnen entgegen und richtet an sie eine aufrüttelnde Ansprache über Sinn und Aufgabe des Klosterlebens. Traditionell gilt Albertus seitdem neben Konrad von Hochstaden als Gründer des Klosters Paradiese.

1259

Einweihung der Klosterkirche von Paradiese unter dem Patronat des Erzengels Michael. Der Erzbischof von Köln, Konrad von Hochstaden, fordert im gleichen Jahr die Stadt Soest auf, das neue Kloster vor Belästigungen und Anfeindungen zu schützen.

1263

Das Kloster Paradiese erwirbt von Conrad III., dem Burgherrn von Stromberg, den Ridderinchof bei Schwefe als bisher größten klostereigenen Besitz in der Soester Börde. Es erhält dadurch zugleich das Patronatsrecht über die St.-Severin-Kirche in Schwefe. Damit beginnt eine enge Verbindung des Klosters und - seit 1660 - des evangelischen Freiweltlichen Damenstifts mit der Schwefer Kirche bis zur Auflösung des Stifts im Jahre 1811.

1267

Papst Clemens IV. und Erzbischof Engelbert II. von Köln bestätigen das Patronatsrecht von Paradiese über Schwefe.

1281

Das Kloster Paradiese erwirbt die Drüggelter Höfe und erhält damit das Patronatsrecht über die im 12. Jahrhundert erbaute Drüggelter Kapelle.

1417

Das Amt der Paradies-Herren wird zum ersten Mal in den Urkunden erwähnt. Sie sollen im Auftrag der Stadt Soest Aufsicht über das Kloster Paradiese führen und seine finanziellen Verhältnisse kontrollieren.

1531

Die Stadt Soest und die Soester Börde schließen sich der Reformation an und übernehmen das lutherische Bekenntnis. Nur das Patrokli-Stift, das Dominikanerkloster, das Minoritenkloster sowie das Dominikanerinnenkloster Paradiese und das Zisterzienserinnenkloster Welver außerhalb der Stadt bleiben katholisch.

1532-1578

Trotz vieler Versuche der Stadt Soest, die lutherische Prediger ins Kloster Paradiese schickt und eine Sinnesänderung der Nonnen erzwingen will, beharrt der Konvent auf dem katholischen Glauben.

1548

Der spätere Kardinal Gropper, Onkel der Paradieser Nonnen Anna und Elscher Gropper, versucht, Soest für den katholischen Glauben zurückzugewinnen. Er wohnt im Kloster Paradiese, weil er sich weigert, die Stadt zu betreten, solange sie „der letzte evangelische Prediger noch nicht verlassen hat“.

1579

Neun Paradieser Nonnen treten 1579 zum evangelischen Bekenntnis über. Für das Kloster Paradiese beginnt eine Zeit des ökumenischen Zusammenlebens katholischer und evangelischer Ordensfrauen, allerdings in den folgenden Jahrzehnten getrübt durch Auseinandersetzungen über konfessionelle und wirtschaftliche Fragen. Die Zahl der jeweils den beiden Glaubensrichtungen angehörenden Konventsmitglieder in Paradiese wechselt je nach den politischen und konfessionellen Bedingungen.

1593

Die Ordensfrau Elisabeth von Fürstenberg wird als „Ehrwürdige Frau“ erste evangelische Priorin von Paradiese, gefolgt von Elisabeth von Klocke. Doch auch katholische Nonnen bleiben weiterhin im Kloster.

1606

Im Kloster leben 17 evangelische und fünf katholische Ordensfrauen. Das Habit wird aufgegeben, mehrere katholische und evangelische Konventsmitglieder heiraten.

1615

Durch eine Päpstliche Bulle wird die Aufhebung des Klosters Paradiese verfügt, wenn es nicht den Weg zum katholischen Glauben zurückfinden sollte. Die politischen Entwicklungen vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges verzögern die Aufhebung.

1616

Der Nachfolger der protestantischen Klevischen Herzöge, Pfalzgraf Johann Wilhelm von Neuburg, war katholisch geworden und lässt Soest durch den spanischen General von dem Berge besetzen. Er versucht, den katholischen Glauben wieder in Soest und auch in Paradiese durchzusetzen. Der Markgraf Georg Wilhelm von Brandenburg und der Soester Stadtrat drohen Vergeltungsmaßnahmen an, wenn die evangelischen Ordensfrauen aus Paradiese vertrieben werder sollten. Katholische wie evangelische Ordensfrauen bleiben in Paradiese.

1636

Der kaiserliche Generalfeldmarschall Johann Graf Götz beschießt am 17. September Soest und setzt die Stadt in Brand. Etwa 600 Häuser fallen in Schutt und Asche. - Der abenteuerliche Simplicius Simplicissimus Teutsch, der Held des Romans von Grimmelshausen über den Dreißigjährigen Krieg, verbringt etwa bis März 1637 einige Herbst- und Wintermonate im Kloster Paradiese und wird zum berühmten „Jägerken von Soest“.

1641

Unter dem Schutz der kaiserlichen Truppen setzt sich der katholische Glaube in der Börde wieder mehr durch. Die letzte evangelische Ordensfrau Katharina von Brambach wird aus dem Kloster vertrieben.

1648

Im Jahr des Westfälischen Friedens leben in Paradiese nur 16 katholische Nonnen. Erst in den folgenden Jahren kommen wieder evangelische Ordensfrauen nach Paradiese.

1660

Nach langen Auseinandersetzungen zwischen katholischen und evangelischen Konventsmitgliedern von Paradiese kommt es zur endgültigen Trennung: Außerhalb der Klostermauern wird ein evangelisches Damenstift erbaut. Die Stiftsdamen wohnen zunächst in vier, dann in sechs Häusern. In einem von ihnen ist ein Oratorium (Gebetsraum) für die Wochentage eingerichtet. An Sonn- und Feiertagen gehen die Stiftsdamen in Schwefe zum Gottesdienst.

1690-1710

Nur langsam können auch in Paradiese die Folgen des Dreißigjährigen Krieges überwunden werden. Doch das Kloster kommt personell und finanziell wieder zu neuen Kräften, sodass das mittelalterliche Klostergebäude Schritt für Schritt durch einen Barockbau unter Verwendung älterer Bausubstanz ersetzt werden kann. Auch die Klosterkirche erhält eine barocke Ausstattung.

1756-1763

Der Siebenjährige Krieg, in dem die Soester Börde zum Tummelplatz von Armeen der Franzosen und der Alliierten und zum Schauplatz blutiger Schlachten (Juli 1761: Schlacht von Vellinghausen) wird, bürdet auch Kloster und Stift Paradiese erneut große Lasten auf: Besetzung, Tributzahlungen, Plünderungen gehören zur Tagesordnung, sodass sich Paradiese nur schwer wieder von den Verlusten erholen kann.

1808/1811

Der unter französischem Druck durch die Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses im Jahre 1803 eingeleiteten Auflösung aller Klöster fallen auch Kloster und Stift Paradiese zum Opfer. Am 12. Dezember 1808 wird das katholische Kloster, am 2. Juli 1811 das evangelische Damenstift aufgehoben.

nach 1809

Verkauf der restlichen Klosterbibliothek an die Hofbibliothek Düsseldorf sowie an Soester Bürger. Verpachtung von Gebäuden und Grundstücken des Klosters bzw. des Stiftshofs an diverse Interessenten, so auch an die ehemalige letzte Stifts-Äbtissin Dorothea Kipp. Im Dezember 1814 Abtransport des Paradieser Hochaltars nach Lohne. Abbruch der Klosterkirche nach 1815. Verkauf und Verpachtung weiteren Klosterbesitzes bzw. weiterer Klosterländereien nach Anzeige im „Soester Wochenblatt" vom 2.9. und 30.12.1820, u.a. an den Landwirt Johann Henrich Mens in Gerlingen.

1836-1876

Industrielle Nutzung des ehemaligen Klostergeländes durch Kalkbrennerei und Nagelschmieden.

1876

Verkauf des Klosterareals an die Familie Kortmann, die es in mehreren Generationen als Gutshof bewirtschaftet.

1995

Kauf des von zunehmendem Verfall bedrohten Anwesens durch die Ärzte Dr. Thomas Oyen und Dr. Winfried Steinberg. Beginn der Sanierung und Neugestaltung der historischen Gebäude für die Nutzung als Medizinisches Zentrum bei Krebserkrankungen.

1995-1996

Wiederaufbau der Klostermauer auf einer Länge von 250 Metern unter Wiederverwendung der vorhandenen Mauersteine.

1995-1997

Restauration der 1836 erbauten Nagelschmieden. Seit 1997 Nutzung als medizinische Laboratorien und Verwaltungsräume.

1995-1998

Baubegleitende archäologische Untersuchungen im Klostergelände. Zeitweise umfangreichste Grabungsaktion in Nordrhein-Westfalen.

1996-1999

Wiederherstellung des barocken Ostflügels mit den ursprünglichen Dachgauben.

1997

Restaurierung zweier früher zum Ostflügel gehörender Apostelfiguren. Aufstellung der Figuren im Foyer der Klinik.

Mai 1998

Erster Gottesdienst in Paradiese seit fast 200 Jahren am Himmelsfahrtstag durch die Gemeinden Ostönnen (Pfarrer Volker Kluft) und Schwefe (Pfarrer Werner Günther).

23.Januar 1999

Einweihung und Eröffnung des Ostflügels als Klinik für integrative Onkologie.

2001

Wiederanlage der Klosterteiche mit Anbindung an den Paradieser Bach. –Erste Vesper seit der Klosterauflösung mit vierzig Ordensfrauen aus der Erzdiözese Paderborn.



Siegel des Kloster Paradiese nach 1271 Siegel des Kloster Paradiese nach 1271 mit der Umschrift “S.Conventus Sororum in Paradiso³
Albertus Magnus Albertus Magnus, der berühmte Theologe des Spätmittelalters und Lehrer des Thomas von Aquin, nahm im Februar 1255 als Provinzialprior der deutschen Ordensprovinz der Dominikaner die Professgelübte der ersten Paradieser Nonnen entgegen und richtete an sie eine aufrüttelnde Predigt über den Sinn und die Aufgabe ihres Ordenslebens. Unser Bild zeigt ein Fresco des Heilige, das sein Ordensbruder Fra Angelico um 1442 für die “Große Kreuzigung³ im Kapitelsaal des Kloster San Marcon in Florenz malte.







Dominikaner Orden Glauben und Wissen wollte der Dominikanerorden miteinander verbinden. Viele Predigerbrüder zeichneten sich durch hohe Gelehrsamkeit aus und suchten der Kirche ein zeitgemäßes theologisches Fundament zu vermitteln. Zu ihnen gehörte auch Albertus Magnus, dessen mehrmaliger Besuch im Kloster Paradiese urkundlich belegt ist. Unser Bild zeigt Albertus als Bischof im Kreis seiner Zuhörer nach einem Holzschnitt aus der “Legenda Literalis³ von Rudolf von Nimwegen um 1480.











Plan vom Kloster Paradiese 1809 Als einzige Zeugnisse über das Bild des Kloster Paradiese vor der Auflösung haben sich die Bauskizzen von W. Vogelsang aus dem Jahr 1809 erhalten.Sie dienten bei der Neugestaltung von Paradiese als unersetzliche Vorlage. In dem links wiedergegebenen Plan von Kloster und Stift Paradiese sind alle Gebäude und ihre Nutzung exakt dargestellt. Da sich nach den archäologischen Untersuchungen nur geringe Veränderungen der Gesamtanlage des Klosters im Laufe der Jahrhunderte ergaben, gibt Vogelsangs Bauskizze weitgehend auch die mittelalterliche Klosteranlage wieder.





Grundriss Grund und Aufriss der Klostergebäude nach W. Vogelsang aus dem Jahr 1809: Unten Aufriss des Ostflügels mit den Dachgauben, die bei der Neugestaltung von Paradiese nach dieser einzigen noch voliegenden Skizze wieder in das Dach eingebaut wurden. Darüber Grundriss des Konventsgebäudes mit dem “Kreuzgarten³ und Kreuzgang in der Mitte. Rechts im Nordflügel die Kirche, darüber der Westflügel mit (von rechts nach links) Jungfernstube, Novizenstube, Kammern für Mägde und Speiseraum. Im Südflügel anschließend die Küche mit vorgebautem Gästehaus, dann kleine und große “Halle³ und dann im Ostflügel Äbtissiinnenzimmer und durch ein Gitter abgetrenntes Besuchszimmer. Rechs neben dem Eingang ein “Saal³ und zwei weitere Räume. Über dem Konventsgebäude sind auf der Skizze Aufrisse der Backkammer, des Schlachthauses, des Brennhauses, der Böttcherstube und des Brauhauses eingezeichnet. Rechts oben anschließend die Schweineställe. Ganz oben auf der Skizze das Krankenhaus mit Brau-, Brenn- und Backhaus und dem rechts anstoßenden Schweinehaus. Darunter links Kelleräume.

Klosterkirche von Paradiese Die Klosterkirche von Paradiese, die im Jahr 1259 eingeweiht wurde, hatte sich im Laufe der Jahrhunderte bis zu einem Abriss nach dem Jahr 1815 weitgehend unverändert erhalten, abgesehen von gotisierenden Umbauten und dem barocken Dachreiter aus dem 17. Jahrhundert. Unser Bild zeigt die Skizze der Kirche von W. Vogelsang aus dem Jahr 1809. Es ist die einzige Abbildung, die sich von der Kirche noch erhalten hat.

Skriptorium In ihrer eigenen Schreibstube, in ihrem Paradiese Skriptorium, schrieben und malten Ordensfrauen genau und gewissenhaft die Texte und Noten mit großer Kunstfertigkeit auf kostbares Pergament. Sie wurden dann auf die Lesepulte in der Kirche gelegt, um den Chorgesang zu einem jubelnden Glaubensbekenntnis zu gestalten. Meist blieben die Schreiberinnen der Codices anonym, niemend kennt ihre Namen. Doch zwei Paradieser Nonnen treten aus diese Anonymität heraus. Bei einem heute in Dortmund aufbewahrten im Kloster Paradiese entstandenen Graduale aus dem 14. Jahrhundert schreibt die Ordensschwester Elisabeth von Lünen am Schluss in Latein, dass sie das Buch geschrieben, mit Noten versehen und unter Mühen fertig gestellt habe, und zwar für die Brüder in ihrem Orden in Dortmund “um des immerwährenden Gedächtnisses willen!

Auf kleinen Zeichnungen haben sich Paradieser Ordensfrauen auf denen von ihnen geschriebenen Codices kniend und betend dargestellt und so ihre Anonymität unterbrochen.


Jesus Kreuz Von August 1995 bis Ende 1998 nahm die Stadtarchäologie Soest auf dem Gelände des ehemaligen 1252 gegründeten Dominikanerinnenklosters Paradiese archäologische Grabungen vor. Kreuze, Medaillen und Rosenkränze die den Ordensfrauen mit ins Grab gegeben wurden, konnten bei der archäologischen Forschung im Kloster Paradiese unter der Kirche und auf dem Klosterfriedhof gefunden werden.












Simplicissimus Teutsch Der “Abenteuerliche Simplicius Simplicissimus Teutsch³, Titelheld des 1668 erschienenen Romans von Grimmelshausen über den Dreißigjährigen Krieg, soll sich nach dem Text des Dichters im Herbst und Winter 1636/37 einige Monate im Kloster Paradiese aufgehalten haben. Paradiese erhielt dadurch literarische Weltgeltung. Unser Bild zeigt die Titelseite der Erstausgabe des Romans.


“In Paradeis vergaß ich all meines ausgesandenen Leids³ (...) “Das Paradeis fanden wir, wie wirs begehrten und noch darüber anstatt der Engel schöne Jungfrauen darinnen, welche uns mit Speis und Trank also traktierten, daß ich in Kürze wieder einen glatten Balg bekam, denn da setzte es das fetteste Bier, die besten westfälischen Schinken und Knackwürst, wohlgeschmack und sehr delikat Rindfleisch, das man aus dem Salzwasser kochte und kalt zu essen pflegte; da lernte ich das schwarze Brot fingerdick mit gesalzener Butter schmieren und Käs belegen, damit es desto besser rutschte³ (...)
aus: Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch³

Jaegerken von Soest Das “Jägerken von Soest³" in seiner grünen Uniform durchstreifte laut Grimmelshausen mit seiner Horde die Soester Börde und löste Furcht und Schrecken aus. Zeichnung von Hans Röhm aus einer 1915 bei Georg Westermann, Braunschweig, erschienenen Ausgabe des “Abenteuerlichen Simplizissimus³ von Grimmelshausen

Stuck Figuren


Abb. links: Stuckfiguren aus der Renaissance im 16. Jahrhundert wurden beim Barockumbau um 1700 mit in die Neugestaltung des Klosters einbezogen. Reste der Figuren konnten bei den Untersuchungen der Stadtarchäologie Soest im Schutt der “Jungfrauenstuben³ im Westflügel aufgefunden werden.

Abb. rechts Kopf einer Apostelstatue vom Ostflügel des Kloster Paradiese, heute im Foyer der Klinik Paradiese.

Modell des Kloster Paradiese Das Kloster Paradiese als Modell nach den Skizzen von W. Vogelsang aus dem Jahr 1809 angefertigt wurde. Das Modell steht im Burghofmuseum Soest.








Aufriss Kloster Paradiese Aufriss der Klostergebäude nach W. Vogelsang aus dem Jahr 1809










Rettung des von zunehmendem Verfall bedrohten Anwesens durch Dr. Thomas Oyen und Dr. Winfried Steinberg. Ansicht des ehemaligen Ostflügels des Kloster Paradiese 1995, kurz nach Beginn der Sanierung und Neugestaltung der historischen Gebäude für die Nutzung als Medizinisches Zentrum bei Krebserkrankungen.


Im neuen Glanz zeigt sich nach der Restaurierung der Ostflügel des Klosters Paradiese. Einweihung und Eröffnung des Ostflügels als Klinik für Integrative Onkologie 1999.







Nagelschmiede alt Vor dem Verfall standen die 1836 errichteten Nagelschmieden, die als Industriedenkmal geschützt sind.









Nagelschmiede Neu Die ehemaligen Nagelschmieden aus dem Jahr 1836 wurden ab 1995 restauriert und umgestaltet. Das ursprüngliche Mauerwerk blieb erhalten. Bei der Gartenanlage wurde besonders auf eine ökologische Beflanzung geachtet. Die zwei länglichen Gebäudekomplexe der ehemaligen Nagelschmieden beherbergen inzwischen das Labor für Cytopathologie und die Apotheke im Kloster Paradiese. Ein Raum wurde als Museumsraum erhalten und eingerichtet.

Barockportal Kloster Paradiese Barockportal des Ostflügels nach der sorgfältigen stilgerechten Restaurierung.
























Kloster Paradiese
























Mehr über die 750 wechselvollen Jahre des "Klosters Paradiese können Sie im Buch: “Kloster Paradiese - Vom Dominikanerinnenkloster zum Medizinischen Zentrum³ "von Günter Beaugrand³ erfahren, aus dem auch die Texte auf dieser Seite entnommen sind. Das Buch können Sie hier bestellen.